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Benjamin Müller / Dämon / Neutral

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Benjamin Müller / Dämon / Neutral

Beitrag  Ben am So Nov 13, 2016 12:46 am

Zur Person

Vollständiger Name: Benjamin „Nahend“ Müller

Rufname: Ben,

Geschlecht: männlich

Rasse: Dämon

Alter: 112

Geburtstag: 03.08.

Geburtsort: Staufenberg

Gruppenzugehörigkeit: Niemals

Beruf o. Ä: Auftragsmörder / Kurier

Übliche Waffen: Benjamins dämonische Fähigkeiten machen ihn zu einem schnellen und flinken Gegner, welcher vor allem mit kurzen Messern kämpft. Diese sind einfache militärische Versionen von Survivalmessern mit gefärbter Klinge und Hartplastik. Die Klingen seiner Messer sind nur 5 bis 10 Zentimeter lang und eigenen sich Teilweise auch zum Werfen. Insgesamt trägt Benjamin um die 15 Klingen an seinem Körper. Dabei sticht nur ein Messer mit silberner Klinge und einer Länge von 15 Zentimetern ins Auge. Dieses trägt auch ein hellen Holzgriff, welches von Metallelementen durchdrungen wird. Diese Waffe nutzt Benjamin nur gegen sehr schwache Gegner und das kleine goldene Glöckchen, welches an dem Knauf der Waffe befestigt ist gilt einer doppelten Demütigung.
Doch was sind Benjamins Fähigkeiten? Nun, zum einen ist er wohl einer der schnellsten Vertreter seiner Rasse. Ein Schütze würde kaum seinen schnellen und gelenkigen Bewegungen folgen können. So ist Bejamin vor einzelnen Schießeisen recht sicher, auch wenn er immer noch nicht mit der Geschwindigkeit einer Kugel mithalten kann. Im Vollsprint ist er fast 90 Km/h schnell und seine Skelett sind Fähig selbst Faustfeuerwaffen auszuhalten. Nur seine Knochen und Gelenke? Leider ja, auch wenn Benjamins Kräfte es ihm ermöglichen auch Wunden auszuhalten, die einen Menschen töten würden, so ist sein Fleisch recht verletzlich. Eine Kugel würde es wohl nie durch die Schädelknochen schaffen, ein Schuss ins Auge würde ihm allerdings dennoch das Leben kosten. Die meisten anderen Organen sind dafür... vernachlässigbar. Seine Kräfte ermöglichen ihn auch die Zerstörung von einzelnen Organen wie etwa das Herz, oder eine Lunge ohne großen Schaden (aber mit höllischen Schmerzen) zu überstehen. Wie das geht? Nun so lange Ben nicht völlig entkräftet ist arbeitet die Energie in ihm weiter und und übernimmt die Funktionsweise einzelner Organe. Dies geht allerdings nur im begrenzten Maße, was Benjamin es zwar erlaubt einzelne Treffer zu überleben, aber ein richtiger Treffer aus der guten alten Pumpgun würde da die Karten neu mischen. Außerdem ist Benjamin zwar Robust und schnell, aber nicht besonders stark. So ist es ihm möglich seine Waffen mit viel Schwung tief in einen Gegner zu jagen, nicht aber einfach mal so 100 Kilo aus dem Stand zu heben. Allgemein ist Benjamin ein ziemlicher Hänfling. Das macht er aber mit einer Atemberaubenden Ausdauer wieder weg. Größere Wunden benötigen dennoch oftmals Wochen bis Monate, ehe sie voll verheilt sind. Auch wenn Ben sich kaum vor Knochenbrüchen oder Gelenkschäden fürchten muss, sind vor allem seine fleischlichen Komponenten recht sensibel.
Außerdem hat Ben selten weniger als 2 Nebelgranaten bei sich. Der Rauch ist nicht giftig und soll eher Deckung geben. Dennoch würde ein jeder der überraschend drinnen steht wohl einen Hustanfall bekommen. Auch heißt es der Nebel könne Krebs verursachen... Ist also nicht mehr als eine große Zigarette, nur dass der Rauch dunkelgrau ist.

Kampfstil: Stillstehen? Er ist doch nicht Lebensmüde! Wer gegen Ben kämpft, kann auch gleich versuchen schneller als sein eigener Schatten zu sein. Benjamin bleibt nie an Ort und Stelle, umkreist Gegner häufig und duckt sich unter Schlägen weg. Nicht selten überspringt er auch mal einen Gegner, oder nutzt sonstige waghalsige Bewegungen um kein Ziel zu liefern. Vom guten alten über den Boden rutschen, bis hin zu fast 3 Meter hohen Sprüngen, Ratschlägen oder Saltos findet sich alles in seinem Arsenal. Dabei fliegen auch immer wieder die Klingen in Richtung Gegner und Schlagen viele kleine Wunden in ihn. Dabei ist es wichtig, dass Ben sehr instinktiv Handeln und in den Nahkampf gehen muss. Viel Beobachten und Nachteile seiner Gegner ausspielen kann er also nicht. Auch ein Kampf gegen eine Gruppe wird für ihn schwer, weshalb Ben oftmals das feige Attentat einem echtem Kampf vorzieht.
Sollte er dennoch in einen Kampf mit einer Gruppe geraten, oder beispielsweise durch einen lebenden Flammenwerfer von seinem Ziel weggedrückt werden so würde Ben versuchen die Ziele zusammen zu treiben und mit geworfenen Klingen auszuschalten. Sonst würde er sie wohl nur verwenden um jemanden feige aus den Schatten auszuschalten.
Sollte er in eine Situation kommen, die er nicht gewinnen kann, würde Ben wohl sein Heil in der Flucht suchen. Mit Hilfe von Nebelgranaten und einem Affenzahn ist man schnell verschwunden. Und sollte das nicht gehen... nun, der Pragmatiker würde sagen: Lieber gefangen als tot.


Auf den ersten Blick

Größe: 1,72 Meter

Gewicht: 66 Kilogramm

Haarfarbe: Braun

Augenfarbe: Graublau

Erscheinungsbild: In Alltagskleidung würde Ben nur leidlich gefährlich aussehen. Seine Haare sind Mittellang und halten dank Haarwachs auch recht zuverlässig nach oben. Sollte das Wachs allerdings mal versagen hat er auch schon vorgesorgt. Mit Stirnbänder, die von rot, grün, bis hin zu braun oder Schwarz gehen können. Sein Bart geht von seinen Kotletten herunter bis zum Kinn, hinzu kommt ein ein penibel getrimmter Schnurrbart. Die Züge wirken fast schon etwas feminin, was an seinem jugendlichen Äußeren liegen sollte. Er würde auf die meisten wohl kaum älter als 25 wirken, wären da nicht seine graublauen Augen, die nicht selten mal herausfordernt aufblitzen.
Der Körper von Ben ist zwar nicht übermäßig Kräftig, aber gut Trainiert. Fast könnte man ihn für Triathlonsportler, oder Fußballer halten, da er nicht sehr breit gebaut, aber durchaus definierte Muskeln trägt. Unbekleidet würden einem wohl mehrere kleinere Narben auffallen, die überwiegend von Einschusslöchern zeugen. Neben diesen Löchern gibt es noch einen horizontalen Einschnitt über seiner rechten Brustwarze, die sich fast 8 Zentimeter lang zieht und ein langer Schnitt an dem rechten Oberarm, welcher sich von der Armbeuge bis unter die Achsel zieht.

Privat trägt Ben meist einen schwarzen Pullover oder ein Shirt und einfache Jeans, oder Jogginghosen. Dazu noch passende Sportschuhe und (ganz wichtig) Ein Stirnband, dass ihm seine eigene Matte nicht ins Gesicht fällt. Dabei stehen diese immer fast 20 Zentimeter von seinem Hinterkopf ab und wehen bei schnellen Bewegungen oder bei Wind episch herum. Und ja, episch ist hier völlig angebracht! Eben so episch ist der MP3 Player. Diesen hat er fast ständig in einem Ohr und hört von Klassikern der 70er, 80er, 90er auch viel modernes. Dabei klickt er auch häufig an dem Gerät herum, ohne von seinem Gesprächspartner die Augen wegzunehmen, wenn er die Musik gerade unpassend findet. Privat trägt Ben übrigens lediglich 2 rote Plastiktaschenmesser mit einer 7 Zentimeter langen klinge mit sich. Billige Stangenware, die auch gerne mal die Polizei beschlagnahmen kann. In den Händen von Ben allerdings schnell mal tödliche Werkzeuge mit fliegender Klinge.

Sollte Ben allerdings Arbeiten tauscht er seinen Gammellook gegen typische Militärgaderobe der Marke „hab-ich-schon-tausend-mal-gesehen“. Einfache Shirts und Hosen weichen Thermowäsche, welche eng am Körper liegen und ihn möglichst von der Umwelt abschirmt. Die dafür verwendete Stoffe sind extrem Dehnbar und machen dadurch seine Kunststücke überhaupt möglich. Obendrauf folgen eine einfache etwas zu große Tarnhose, wie sie das US-Militär in Waldeinsätzen verwendet und eine passende Jacke. An der Jacke selbst hängen mehrere Gürte, welche 6 Messer beherbergen. Der Rest ist unter der Jacke an dem Thermoshirt befestigt. Lediglich die auffällige Klinge hängt an Bens Gürtel im Gesäßbereich. Dieses hat auch eine extra Schneide aus dunklem Stoff, aus welchem die Klinge erst vollständig befreit werden will. Er will ja nicht beim Schleichen Klimpern wie ein Hofnaar.

Besondere Merkmale?: Mehrere Narben am Körper, Stirnbandfetisch


Auf den zweiten Blick

Charakter: Ben ist ein profesioneller Kurier und Mörder. Für genug Geld nimmt er jeden Auftrag an, so lange er nur rentabel genug ist. Nach Motiven fragt er hierbei nie und auch sonst bleiben seine Auftraggeber für ihn blass. Er findet ein Ziel und er vernichtet es. Ähnlich geht es um Päckchen. Von Drogen, bis hin zu Waffen oder „Lebendware“ hat er wohl schon alles Transportiert. Auch vor Menschenhändlern schreckt er nicht zurück und ist entsprechend in einigen Kreisen sehr begehrt. Wichtig ist für ihn nur eine klare Abgrenzung. Er ist ein Killer, kein Schläger. Er wird für niemanden das Einschüchterungskommando machen und Dinge über irgendeine von den Menschen gesetzte Grenze schmuggeln würde er auch nie. In seinem Berufsethos hat er kein Platz für einen Zoll oder gar für Zeugen.
Doch wie ist Ben Privat? Nun, zum einen wäre da eine gewisse diabolische Ader. Er zeigt Menschen gerne ihre Grenzen auf und hat auch kein Problem sie leiden zu lassen. Bei Dämonen verhielte sich das ähnlich, nur ist er dort aus gegebenen Gründen vorsichtiger. Sonst ist Ben Privat auch eher ein Stubenhocker, der gerne seine Zeit mit Actionfilmen verbringt und Musik hört. Diese läuft (wenn nicht gerade wieder irgendein Actionheld Terroristen ins Gesicht schießt) so ziemlich 24/7 in seinem Haus. Dabei hört er so ziemlich alles Querbett, Hauptsache es ist in einer Sprache, die er verstehen kann, was bei ihm deutsch und englisch wäre.
Erwähnenswert wäre auch Bens Hang zur Exotik. Egal ob er nun ausgefallene Früchte zum Mittagessen probiert, oder einfach eine ansprechende Dame mit ungewöhnlicher Haarfarbe. Wenn er etwas sieht was er haben möchte, dann nimmt er es sich auch. Wirklich Gedanken um andere macht er sich dabei nur, wenn ihm selbst etwas zustoßen könnte.

Stärken: Ben ist Willensstark, ja fast schon verbissen. Außerdem ist er sehr bedacht bei seinen Aktionen und gilt als überaus Zuverlässig.

Schwächen: Ben fällt es schwierig eine Beziehung zu einem anderen Wesen aufzubauen. Außerdem ist er Menschen recht herablassend gegenüber, nicht selten rutscht ihn das auch mal bei einem Kunden heraus. Seine größte Schwäche ist allerdings sein Ehrgeiz. Wenn er etwas sieht was er haben will arbeitet er darauf hin, egal mit welchen Mitteln.

Vorlieben: exotische Speisen, hübsche Damen und glatt gelaufene Pläne

Abneigungen: Chaos, sei es im Einsatz oder bei ihm zuhause, Schusswaffen, Dämonenjäger


Hintergrund

Vorgeschichte: Geboren wurde Benjamin Müller unter einem anderen Nachnamen. Damals war er noch ein von und zu irgendwas und seine Eltern versuchten sowohl Titel, als auch Vermögen durch die nahenden Weltkriege zu bringen. Spoiler: Es funktionierte nicht!
Dennoch waren die ersten Jahre von Ben von Reichtum überzogen, ein Reichtum der in seiner Kindheit früh mit dem ersten Weltkrieg endete. Als deutsches Adelsgeschlecht verlor seine Familie nach dem ersten Weltkrieg fast jeglichen Besitz und Ben musste seine Jugend in einer stinkenden Absteige verbringen, wie so viele andere, die unter den Nachwehen des großen Krieges litten. Obwohl er noch den Vorteil hatte durch seine Mutter unterrichtet zu werden, wuchs der Frust in dem Dämon. Sie waren nicht nur vom Stand her besser, sondern auch von ihrer Abstammung. Das sämonische Erbe ließ Benjamin sehr schnell hitzköpfig werden. Er geriet immer öfter in Schlägereien mit Kommunisten, welche eine Gleichheit für alle forderten und damit auch irgendwie in die Arme der Nationalen. Dennoch verbot es sein Vater strengstens dass Ben seine Fähigkeiten offen zeigte und in einer der vielen Parteien einzutreten. Der Respekt vor dem gealterten und erfahrenen Dämon ließ Ben von seinen politischen Plänen abweichen. Besser so, wie sich bald herausstellte. Es kam nämlich die Zeit, in der die NSDAP die Oberhand gewann und damit brachen die dunkelsten Jahre für Deutschland an. Ben hatte erst darin eine Chance gewittert wieder mit seiner Familie an sein Erbe zu kommen, welches die Siegermächte sich so dreist gestohlen hatte, doch gab es schon bald Probleme mit den Nazis. Kurzum: Bens Vater konnte keine Arische Abstammung nachweisen. Wie auch wenn man sich bis ins 18. Jahrhunderte zurück ausweisen sollte, das aber so ziemlich die Zeit war, als Bens Vater geboren wurde? Die Dokumente, die Bens Vater fälschen lassen hatte flogen auf. Bald schon gab es Gerüchte, dass Bens Familie in Wahrheit von Juden abstammen und mit diesen ging man nicht zimperlich um. Es ist wohl Bens Eltern zu verdanken, dass sie genug Weitsicht hatten um sich nach Amerika abzusetzen, noch ehe so historische Ereignisse, wie die Novemberpogrome 1938 passierten. Ben hingegen war unzufrieden. Er kannte einige Leute aus der Partei aus alten Straßenschlachten mit den Kommunisten und war sich sicher mit den Verbindungen irgendwas reißen zu können. Das die meisten dieser Leute in der Nacht der langen Messer 1934 im Zuge der SA Opferung gestorben war wollte Ben in seiner Unerfahrenheit nicht einsehen, oder er war damals einfach zu sehr von der Ideologie zu verblendet gewesen um sich jemals als Opfer eben jener zu sehen. Dennoch floh er widerwillig mit seiner Familie, was ihnen wohl das schlimmste Bewahrt hatte. Bald schon zog mit den Angriff auf Polen der zweite große Krieg auf und was Ben in den kommenden Jahren einsehen musste, verschlug ihn regelmäßig die Sprache. Die schönen Worte von einem vereinten Reich und einer Zeit ohne Unterdrückung schienen gelogen, auch wenn die Welt damals noch nicht wissen konnte wie schlimm es wirklich um viele Bewohner des deutschen Reiches stand. Aus Wut schloss sich Ben dem US Militär an, als klar wurde, das trotz der schlechten Stimmung im Land eine Einmischung durch Amerika immer wahrscheinlicher wurde. Bens Vater riet ihm nicht nur von diesem Plan ab, sondern drohte ihm damit, dass wenn er gehen würde, er die längste Zeit eine Familie gehabt hatte. Das hält der Dämon im übrigen bis heute ein, er hat bisher nie einen Versuch gemacht seine Eltern zu finden oder gar zu kontaktieren. Stattdessen hieß es Grundausbildung und Angriff bei dem Sogenannten D-Day. Unnötig zu sagen, dass Ben nervös war. Er war mit seinen ca. 40 Jahren kein erfahrener Kämpfer und hatte bei der Grundausbildung gezeigt, dass er mit dem Gewehr so gut umgehen konnte wie ein Armloser mit einer Blockflöte. Dennoch schaffte man ihn mit voller Montur in eines der Anlegeboote. Ben war fest entschlossen in dem Krieg mit zu machen um sich selbst zu beweisen, es seinem Vater zu beweisen, aber vor allem um sich so eine Aussicht auf Reichtum zu verschaffen. Die Nazis würden sicher viele Geldreserven haben und damit ließe sich vielleicht wieder ein Leben wie früher führen. Nicht wie in Bosten, wo sein alter Herr Schiffe bauen musste. Er wollte sein altes Leben zurück, das Leben aus Kindheitstagen.
Dieses Ziel ging allerdings mit der Luke des Landungsschiffes unter. Die Luken waren damals in Fahrtrichtung ausgelegt und kaum öffneten sie sich war die Deckung dahin. Das merkte Ben auch sofort, da ein deutscher MG Schütze in sein Boot hielt. Er hatte wohl Glück in einer der hinteren Reihen zu stehen und dass die Leiber die meisten Kugeln abhielten. Dennoch wurde er selbst in die Seite getroffen und auch wenn seine Beine keinen halt mehr gaben, konnte Ben umringt von all den sterbenden nicht mal richtig umfallen. Es dauerte wohl Stunden, bis er wieder ganz zu sich gekommen war und endlich aus dem Boot geklettert war. Für ihn gab es nur noch wenig zu tun, vor allem nachdem ein Offizier die halb zerfetzte Uniform an Bens Leib sah. Ob der Sanitäter, der ihn zusammenflicken sollte, einfach nur dumm war, oder selbst den schrecken der Schlacht nicht verarbeiten konnte weiß Ben bis heute nicht. Jedenfalls zog ihm der zittrige Sanitäter die Kugeln aus dem Leib, verband ihn und fragte Ben allen ernstes ob er weiter machen konnte. Ein Querschläger hatte Bens Arm bis auf den Knochen aufgerieben und eine weitere Kugel hatte man ihn aus dem Bauch holen müssen. 2 Schüsse, eine davon im Schenkel, die andere in der Schulter, waren direkt durch gegangen und man fragte ihn ob er noch könne?
Da Ben nicht wollte, dass er auffliegen könnte gab er natürlich an, dass es ihm gut ginge und er beteiligte sich als Wachmannschaft für die deutschen Soldaten, die sich ergeben hatten. Andere hingegen hielten ihre Bunkeranlagen noch, einige sogar bis zum ende des Krieges, aber das war weder ein Problem für Ben, noch für das US Militär. Man marschierte immer weiter Landeinwärts und Ben machte sich inzwischen einen Namen als Lucky Beny. Ein Ausruf, da er in diesem Krieg mehrmals angeschossen und immer wieder an die Front zurückgekehrt war.
Als im Laufe des Krieges allerdings immer mehr die Gerüchte über Übermenschen auftauchten war es für Ben schwierig sich versteckt zu halten. Sein damaliger Offizier wusste wohl wie der Rest der Truppe, dass Ben so einer war. Außerdem war ihnen bekannt, das er als deutscher von dem so verachteten Land geflohen war. Ob man ihn letztendlich Gefangen genommen hätte, oder nicht weiß Ben bis heute nicht. Dennoch hatte er das Gefühl feindseelig angesehen zu werden und 1945 floh er aus der Armee in russisch besetztes Gebiet. Zwar war damals die Zusammenarbeit nicht so schlecht, wie sie noch werden sollte, dennoch konnte sich Ben in ihrem Gebiet vor den Amerikanern verstecken. Was folgten waren sehr wirre Jahre voller Entbehrung, in der es für Ben mehr Sinn machte in den Wäldern zu überleben, als sich an den Aufbau der Städte zu beteiligen um für geringste Essensrationen zu hungern. Er fand dort alte Nazibestände, die wohl als Reserve zurück gelassen wurden. Einige Kar 98 Repetierer, MP40 und Stielhandgranaten. Mit ihnen machte sich Ben auf zur Jagd, zog sich von dem politischen Geschehen zurück und verkaufte in den Dörfern Felle und über gebliebenes Fleisch. Die Zeiten waren gut für ihn, jedenfalls besser als in den zerbombten Städten. Zwar traf er immernoch schlecht, aber wer eine Maschinenpistole hatte und der Beute nachrennen konnte, brauchte nicht mal so viel Glück beim Treffen. Auch Erfuhr er dort von den neuen Gesinnungen gegen die Dämonen und keine 20 Jahrzehnte später fand auch der KGB Ben. Wie er sich verraten hatte? Nun in der dümmsten wohl möglichen Art. In den 1960ern hatte er ein Kind vor einem Auto gerettet, dass die Straße entlang gerast war, während die Bratze nicht auf die Straße achten konnte. Ergebniss: Ben wurde durch den mächtigen Aufprall ausgeknockt und ohnmächtig. Im Krankenhaus hatte man sich über den Mangel an Knochenbrüchen gewundert und mal vorsorglich das Komitee für Staatssicherheit benachrichtigt. Dort wurde Ben auch fast schon zärtlich zu einer Entscheidung gedrängt. Entweder er würde für sie arbeiten, oder aber als Versuchsobjekt herhalten müssen. Was folgte war eine Karriere als etwas, das man wohl sonst nur aus 007 Filmen kannte. Ben wurde seinen Fähigkeiten entsprechend ausgebildet und zu „Regierungsfernen Versammlungen“ geschickt. Was erst nach dem Häkelclub von Unterobersdorf anhörte waren natürlich Leute die was gegen die Kommunisten in ihrem Land haben. Eigentlich nur Leute wie Ben als er jung war, schon komisch wie ab und an das Schicksal spielte. Jedenfalls waren es erst einfache Dinge. Informationen über Personen sammeln, Leute beschatten oder ab und an mal Kurierdienste. Doch wurde bald mehr von ihm verlangt. So musste er Politiker observieren, die im Verdacht standen pro Kapitalistisch zu sein. Es dauerte auch nicht lange, da war Ben für den KGB auch ein Attentäter um mögliche Spione auszuschalten oder sonstige Unruhestifter im Keim zu ersticken. Und dann... dann kam der Mauerfall und alles war... vorbei? Nicht ganz, aber nach der Öffnung der Mauer stand die DDR an ihrem Ende. Der KGB hatte alle Hände voll damit zu tun ihre Unterlagen und alle sonstigen Beweise zu vernichten und bald schon war Ben ein freier Mann. Scheinbar hatte einer ihrer Bürohengste auch Bens Akte geschreddert, falls es die jemals gab. Jedenfalls war er bald schon ein freier Mann und was tat man in Freiheit? Nun, in der DDR war es schwer an Bananen zu kommen. Was erst wie ein doofer Witz klang, war Bens völliger ernst. Er fing an sich Syndikaten einzulassen verdiente gutes Geld und bald schon konnte er sich vieles mehr leisten, als der KGB ihn jemals ermöglicht hatte. Aus Ben wurde ein Krimineller, welcher weit weg von Hamburg operierte, als es dort knallte.
Der Tod so viele Einerwohner ließ Ben recht kalt, auch wenn ihm die immense Macht beeindruckte, die nur 2 Artgenossen haben sollten. Ihm und der Welt wurde klar wie Gefährlich die Dämonen wirklich waren und bald schon wurde Ruheburg gegründet.
Irgendwann sah der Dämon neue Möglichkeiten in der neu aufkeimenden Stadt und zog dort hin. Mit einem gefälschten Ausweis, denn er von einem seiner Kontakte hatte, war es ihm sogar möglich mit ein paar Bestechungen Land im Wohnviertel zu kaufen und ließ dort ein Haus errichten. Viele seiner Kontakte zog es auch nach Ruheburg und bald schon gehörte Ben einem Netzwerk an, dass für eine kleine Prämie ihn gerne Jobs vermittelte. Kämpfe mit Dämonen waren hier glücklicherweise bisher recht selten passiert. Dennoch lebt Ben mit einer Vorsicht, die bei seiner Profession sicher angemessen ist. Ach übrigens... einer seiner Vermittler bewirbt Ben mit dem Pseudonym Nahend. Von wegen im Nahkampf bringt Ben den Tod und damit das Ende. Ben hasst diesen Codenamen für seine Stumpfheit... leider ist er gerade darunter zuletzt berühmt geworden. Das heißt so berühmt wie man ohne Fahndung sein kann.

Lebensziel:
Endlich genug Geld zu haben um sich jeden Wunsch erfüllen zu können.


Zweitcharakter?: Sofia und Tony hier

Wie hast du uns gefunden?: wie oft wollt ihr mich das noch fragen?

Steckbriefweitergabe?: nope

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Re: Benjamin Müller / Dämon / Neutral

Beitrag  Serina am Do Nov 17, 2016 6:38 pm

Alles gut soweit =)

Angenommen!

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Re: Benjamin Müller / Dämon / Neutral

Beitrag  Norman am Do Nov 17, 2016 7:08 pm

Typischer Vico >_>

Ja ich hab auch nichts.

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Re: Benjamin Müller / Dämon / Neutral

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